Sonnenlicht

Der natürliche Kreislauf des Wachsens und Vergehens, orientiert sich am Lauf unserer Sonne.

In diesem Sommer wurden uns viele Sonnentage geschenkt. Wir konnten Energie und Lebenskraft tanken und Tiere und Pflanzen taten es uns gleich. Wenn wir in der Abenddämmerung die Getreidefelder betrachteten, leuchteten sie goldgelb sogar noch in der herannahenden Dunkelheit. Die Ähren strahlten diese aufgenommene Energie ab und ließ uns staunen, welche Kraft unsere Sonne besitzt.

Hätten wir unsere Sonne nicht, könnten wir den Unterschied von hell und dunkel nicht wahrnehmen. Auch der Gegensatz zwischen Wärme und Kälte wäre uns unbekannt.

In diesen Tagen spüren wir täglich etwas mehr, wie die Sonne ihren Bogen verkleinert. Der Tag wird kürzer und die Nacht wird länger. Morgens ist es zum Teil schon recht frisch und leichter Nebel schwebt über den Wiesen und Bachläufen. Der Herbst hat ganz sacht das Zepter in die Hand genommen. Das Licht wirkt gedämpfter, golden und weich. Die Herbst Tag-und Nachtgleiche läutet die dunkle Jahreshälfte ein.  In einem ruhigen Gleichmaß schwingt die Natur im Rhythmus mit. Die Pflanzen bilden Samen aus und tragen hier ihr Urvertrauen des Neubeginns für das nächste Jahr.

Wir Menschen werden wieder lernen, dass im Urvertrauen die Kraft des Lebens ruht und der stetige Wandel auch für uns immer eine Möglichkeit des Neubeginns in sich trägt.

Draußen beschenkt uns die Natur bald mit dem schönsten Farbenspiel. Lasst uns doch gemeinsam davon inspiriert sein, neue Ideen für unsere menschliche Gemeinschaft zu schöpfen. Tun wir es für unsere Kinder.

Herzlichst Manuela Buczior

                                                                                                              Herbst 2022

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