Alles ist Klang,

das glaubst du nicht? Dann nehme dir die Zeit und gehe hinaus in die Natur.

Das Rad des Jahreskreises dreht sich stetig weiter. Es kennt keinen Stillstand. Wir bewegen uns gemeinsam mit ihm und wenn wir achtsam sind, können wir die Klänge in immer wechselnder Harmonie bewusst wahrnehmen. Der fröhliche Farbklang des Frühlings mit dem  Gelb des Löhwenzahns der mit der Sonne um die Wette strahlt, wechselt gleichmäßig über zum Farbleuchten des Sommers mit dem roten Mohn und dem wunderschönem Blau der Kornblumen. In den kommenden Tagen werden die Klangfarben wärmer und unser Blick kann über das goldgelbe Meer der Kornfelder schweifen. Langsam und sanft beginnt der Sommer auszuklingen und der nahende Herbst gibt seinen Einklang. Wir können diese Klänge aber auch hören, wenn wir uns darauf einlassen zu lauschen.

Die Grille bereitet uns ein wunderschönes Wiesenkonzert und die Schmetterlinge tanzen unbeschwert im Wind. Die Bienen bedanken sich mit einem harmonischen Summen bei all den Blüten für den Nektar. Wir brauchen nichts weiter zu tun als still zuzuhören. Es klingt und singt rund um uns herum.

Das Waldbächlein, welches sich seinen Weg durch die Landschaft bahnt, murmelt eine schöne Melodie. Mit ein wenig Fantasie, können wir seine Sehnsucht nach dem weiten, blauen Meer erahnen.

Wenn wir am Abend von solchen Streifzügen durch unsere wunderschöne Natur nach Hause kommen, sind wir voller Eindrücke und Kreativität.

Diese können wir in einem gemalten Bild oder auch in einem inspirierenden Text in einem Tagebuch zum Ausdruck bringen.  Das bringt uns zur Ruhe und bereitet einen entspannten Ausklang eines erlebnisreichen Tages.

 Sollten wir nicht für jeden Tag dankbar sein für einen Reichtum der unser Inneres zum Klingen bringt?

Der wahre Reichtum ist das Leben selbst.

Bleibt achtsam.

Herzlichst,

Manuela Buczior im Spätsommer 2021

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